Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
194
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Denkmale.

Philostratus verstehen, wen er erzählt/ Sektorhabe es wegen des' Paris für unanständig für ei<nen Prinzen gehalten, langes Haar zu tragen;«)so wie ich glaube, daß man in eben demselben Ver-stände auch das lange Haar des ÄneaS erkläre»muß. 2) Bei den Griechen, insbesondere bei denEuböern, war dieser Gebrauch allgemein. DioCbrysostomnS erklärt das Wort welches

HomeruS vom Haare HektorS gebraucht,^) fürHaar von schwarzer Farbe, als ob seiner Mei-nung nach Hektor schwarzes Haar gehabt hättet)Demohngeachtet redet Philostratus selbst ausdrAlich von einer Statue HektorS mit einem Ko»f oh-ne Haar. 5) Allein aus zwei Münzen der GtMZlium (Liiänn) ersieht man deutlich, daß die Altenin der Abbildung HektorS selbst nicht einstimmigwaren, indem die eine ihn mit einem ganz kleinenBarte, <>) die andere aber ohne allen Bart vor-stellt. ?)

Nachdem Priamus den Leichnam HektorsmA chilles losgekauft hatte, gingen, wie HomenZsagt, alle Männer und Weiber aus den Thoren««»Troja heraus, um ihn in Empfang zu nehmen^)vor allen andern kam seine Mutter Hekuba, feineGemahlin Andro mache, und Helena, deren lie-bevolle und zärtliche Klagen der Dichter erzählt. U»ttt

2) Vii'A. M?. 1. 1. v. 689.

Z) X. XXII. v. 402.

4) Orat. 21. p. 273.

5) Ileroie. p. 663.

6) 8eAuin. num. sei. ZZo.

7) I'es. Lrit. t. 2. x. 66.

3) Q. XXIV. v. 707.