Denkmale.
titanischen Bibliothek erblike» werde»/ sondern wieein junger Knabe abgebildet, gerade sowie ihn Se-neea in seinem Trauerspiele/ genant/ vor-
stellt. Wen man also anf mehrern geschnittenenSteinen und antiken Pasten einen solchen Knabenvon einem Weibe/ das seine Mutter zu sein scheint,umarmt sieht und ihn gleichfalls für den Astyanargehalten hat:^) so wird diese Meinung durch dieAutorität des gegenwärtigen Basreliefs bestätigt.
Vier trojanische Krieger/ welche HektorS Leich<»am begleite»/ haben zum Unterschiede von denGriechen eine» a»derS geformten Heln,/ der sichdurch die Röhre/ s-ex-; genant/ auszeichnet. Die-se Röhre erhebt sich oben anf dem Helm/ und glei-chet/ da sie auf unserm Marmor nach vorn gebogenist/ gewissermaßen einer phrygische» Müze/ derenSpize sich »ach dem Gesichte zu bog, eben so wie 'der Helm eines Kriegers , der auf einer Lampe vongebrauten; Thone vorgestellt ist. -) Auf dem Fußge-stelle der trajanischen Sänle habe» die barbari-sche» Völker ebe» Vergleiche» Helme: indessen findaman anf einigen Münze» auch das Bild der Pal-las mit einem eben so geformten Helme.
Die übrigen trojanischen Figuren tragen Gefäße,vermuthlich mit Wein gefüllt/ um damit den bren-nenden Scheiterhaufen zu löschen / wen / wie Ho-me ruS sagt/ HektorS Leichnam in Asche ver-wandelt worden.-i) Die nämliche heilige Hand-lung/ am Grabmale dieses Helden verrichtet, sah
t) lVe schreib. d. ge schnitt. Steine, Z Ll, Z!M>ZSZ Num.Z
2) kelloi-. ^ucern. 1. tal,. 21.
Z) Lezer. vlisci v. in uumin. x. iz,
4) I>- IV.791.Z