Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
142
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Denkmale,m.

lNumero 120.1

Das Basrelief unter Numero 120/ welches Hselbst besize/i) hat mir so viel Nachdenken gekM,als nur immer der verwikeltste Gegenstand/ ind«ich die Figur des Kriegers nicht mit der gefliigel-ten Figur reimen konte; den die alten Künstle,pflegten-/ wen sie Begebenheiten aus der alten Ge-schichte vorstellen sollten/ dieselben nicht mit Zusetzen,die blos aus der Einbildung genommen waren/ z»verzieren. Das Wahre mit dem Allegorischen ver-mischt pflegt sich sonst nur bei Vorstellungen z» ßn-den, die aus der Fabel genommen sind/ oder auf Denk-malen/ die den Kaisern zu Ehren errichtet worden;den um sie zu dem Grade zu erheben/ in welchen d>efeile Schmeichelei sie gestellt hatte/ war es schiW,die Person des Fürsten mit Gegenständen aus duFabel und mit dem Zutritt der Göttlichkeit zu whöhen; und eben dieses ist der Fall bei der Vorstel-lung von Handlungen / die man ans Andacht einerGottheit beilegte. Dahin gehört z.B. ein Grabsteindes Theopompus, eines berühmten Komödie»-schreiberS in Athen/ welcher nach seiner Gcncsunzvon einer sehr schweren Krankheit seine wieder er-'langte Gesundheit unmittelbar dem ÄskulapiuSzuschrieb. Er wurde daher / nachdem er lange Zeitdarauf gestorben war/ zum Andenken an diese an-gebliche Heilung auf einem Bette liegend in Stckgehauen. Vor demselben stand dieser Gott der Arj-nei und neben ihm ein Jüngling mit lachender M

j) Ms ein Geschenk von M engs. Die Figuren sind ei^ne Spanne hoch und ziemlich abgerieben.1