2 Th. 2 Abschn.
Wd hier nicht : so muß man annehmen/ daß erM keinen Bart hatte, als ihm das erwähnte Nn°zlük zustieß. Auch ist es wahrscheinlich, daß derWstlcr durch den strupigen Bart, den jener auf demfolgenden Kunstwerke hat, nichts anderes als dessenlinsamcS und mühseliges Leben, das er zehn Jahrelang auf dieser unbewohnten Znsel führte, habe an-denken wollen.
II.
cNumero N9.Z
Auf dem geschnittenen Steine eben dieses Kabi-nets unter Numero 119 ist Philoktetes vorge-stellt/ wie ihn Sophokles in seinem Trauerspielebeschreibt, welches, da es den Namen dieses Heldenführt, die Aufschrift hat: der
«erlassene Zustand des Philoktetes. l) Derffuß mit dem Schlangenbisse ist verbunden. Mitder linken Hand stüzt er sich auf einen Stab, alswen er müde fei; in der rechten aber hält er denBogen und einen mit Pfeilen angefüllten Köcher, inNlchcm noch ein anderer Bogen stekt, um dadurchanzuzeigen, daß er sich durch die Vogeljagd feinenUnterhalt verfchafte. 2) Die Tragiker? besondersSophokles, kleiden ihn in Lumpen. Der alterömische Dichter Aceius^) und O.uintuS Smyr-niiusH geben ihm eine Deke von Vogelfedern um denUnterleib herum.
1) I,uc!JN. lle s c. 46. Veschveib. d. geschnitt.
Steine, a. a. O. Z00
2) Lci^ivLl. 1. c. v. 266.
Z) pvllux, I.4. segln. »17.
4) Lont. LcaliZer. conjeet. in Varr. x. 109.
5) I. 9. v. 356.