Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
137
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2 Th. 2 Abschn.

erste vom These uS und Pirithous vollführte,i>a Helena kaum zehn Jahre alt war/!)sie auf dem Throne der Ceres zu Ämyklä vorge-stellt sah/2) als auch die von Paris unternomme-ne spätere/ die auf dem Basrelief von gebrautemThone/ das ich unter Numero 117 aufführe/ ab-gebildet ist. LeztereS befindet stch dopelt in Rommit» scheint nach einer und derselben Form gemachtzu sein. Das eine wird in dem Kabinet des Col-legii Romani aufbewahrt.

Helena/ die als eine Matrone/ und nicht als-i n leichtsinniges und wohllüstigeS Weib/ wie Ho-nieruS sie beschreibt/ gekleidet ist/ macht mit derHand eine Bewegung/ als wolle sie sich das Gesichtverhüllen/ oder als wen sie es so eben enthülltHütte. Die ruhige Stellung zeigt übrigens ihreEinwilligung in die Entführung und die freiwilligeEntfernung von ihrem Gemahle/ wie dcr DichterStesichoruS geradezu behauptet.-^) PariS/ inphrygischer Kleidung/ führt sie fv/ wie es unter denVerlobten Sitte war/ welche die Braut auf einemWagen aus dem väterlichen Hanse in ihr eigenesführten.4) Auch EurivideS sagt/ daß Mene-laus die Helena auf einem vierspännigen'Wagen»ach Hanse geführt habe. 5) Daher wurde dieBraut/ welche in Ermanglung dieser Bequemlich-keit zu Fuße ihr väterliches HauS verlassen mußte/genant. 6)

>) vi»ck> 8ic. I./,. sc, 6Z.^I

2) ?QU83N. I. 3. i3,^

A) In I.'i'8iri. cai'ni. p. 79.

/j) ttesivtZ. Ueic. v. 17.?. sc.

propert. I. i. eI« Z. 2. v. 20. Suiä. v.et

3) llelen. v. 729.

6) pollux, !. 2. se§ni. 16?. !. 3. s^Firi.

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