Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
138
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iZ8 Denkmale.

An dem Wagen unseres Kupfers sieht man dieDeichsel auSgedrukt. Ob nun gleich auf verschiede-nen alten Denkmalen mehrere Wagen ohne Deich-sel erscheinen/ so kan man doch nicht/ wie Eini-ge wollen/) daraus schließen/ daß die Wage» beifeierlichen Wettrennen in den öffentlichen Spiele»keine Deichsel gehabt hätten. Der Wagen/ dessenDeichsel sich PindaruS zu einem Gleichniß be-dient/ muß doch von den Wagen/ die man bei denöffentlichen Spielen brauchte, verstanden werden.„ Das Haus deines Vaters (singt er in der öde„zum Lobe des Siegers SosigeneS) steht Wi-tschen den beiden Tempeln der Juno und Pal-„laS/ wie die Deichsel in der Mitte von vier in„den Wagen gespanten Rossen." 2) Auch hattensogar die vierspännigen Wagen zwei Deichsel, bisKlistkeneS den Gebrauch einer einzigen zwischenden beiden mittlern Pferden und das Geschirr fiirdas äussere rechte und linke Pferd erfand.^) Minsieht auch die Deichsel ganz deutlich auf einer sehialten Münze von Messina und auf einer andern vonSyrakuS/ die ich selbst besize/ durch eine zwischenden Nädern verlängerte Linie/ welche daraus Wi-schen zwei Pferden durchgeht/ auSgedrukt. Auf ebendie Art und noch deutlicher sieht man dieses an ei-nem Wagen / der auf einer großen Vase von ge-kralltem Thone in der vatieanischen Bibliothek ge-malt ist. Gleichfalls sehr deutlich erscheint die Deich'sel des Wagens der CereS auf einem von Mont-faucon bekant gemachten Basrelief/') so wie >»i

2) IVL,». VN. lv. 1Z7-IZ) !. i 7. c. Z5.

4) eixlici. t. !- xl.4?.