Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
133
Einzelbild herunterladen
 

2 Th. 2 Abschn. tzz

«»Amor verwunden zu lassen/ ist auf einem vonPhilostratus beschriebnen Gemälde sinbildlich vor-Dllt/ indem darauf zwei kleine Amor den Bo-gegen einander gespant haben. Die Miize desz>»riS ist auch gelb auf einem andern alten/ gleich-es von Bartoli cop rten/ Gemälde/ auf welchemias' Urtheil über die drei Göttinen vorgestellt ist.

Diade m a der Helena/ welches eine Schnurm Perlen zu fein scheint/ bedeutet vielleicht diePliicne Schnur/ welche sie von der VenuS er-hielt, 2)

^Numero

Die weibliche Figur im gelben Kleide mit derMhen Binde um den Kopf/ welche sich hinten aufii» Stuhl der Helena stüzt/ könte wohl Pithv/Ä Göttin der Überredung fein/ welche eineAchter der VenuS ist/^) und denen man bei-ilti gemeinsame Gelübde that. Sie wurde auchs« eine der fünf Göttinen gehalten, die sich in dieUen mischen. 5) und in der That sieht man auchwfdem folgenden sehr schönen Basrelief des Her-zogs Caraffa Noja zu Neapel unter Numero»5/ welches denselben Gegenstand vorstellt/ dieseMin oberhalb der Helena/ wie au» dem nebenihr siebenden Namen msn (eigentlich rikisQ) erhellet.IlbrigcnS aber bat sie kein besonderes Kenzeichen/«iie Art von Scheffel auf dem Kopfe ausgenommen.

1) I,. I. Icon. 6. p. 77 i.

2) Lustatli. ack v-svli'--. XI. p. 1697.

3) ?rocl. in I1esic>6. o^ci'a. ^1. 3v.

4) t. 2. x. 28.^ Llliä. V.

ö) ?IutsrcI>. ^uscst. K0111. iiiit. 1,7. ^>. 72, eckit. lieis^.j