12L Denkmale.
so könte man daraus schließen/ daß der Künstler Ajener Insel gebürtig gewesen sei.
Auf die Horc des Winters folgt der HM/der schon weniger in Gewänder gehüllt ist. Erhälteine Ziege an der vorder» Pfote' und hat Früchtein einem Korbe/ welche hießen/)
oder wie wir sagen würde»/ reife Früchte, diesowohl im Sommer als im Herbste statt fanden,Hierauf komt der Sommer/ ganz leicht gekleidetund mit einem Blumengewinde versehen. Znl-jtendlich erscheint der Frühling/ welcher in seiiicniGewände Erbsen ohne Schoten z»
tragen scheint/ indem diese Früchte jenen Zeiteneigen und bei den Griechen eben so wie bei unsheutiges Tags im Frühling eine gewöhnliche Kostwaren.
Es ist der Mühe werth / die Abstufung des Alter,'in dem Gesichte und in der ganzen Stellung dieservier Figuren genau zu betrachten. Der Frühlinzhat auf seinem Gestellte und in der Stellung et«Jungfräuliches und Unschuldiges; seine Augen ßntschamhaft niedergeschlagen/ ohngefähr wie die Dich-ter die nnverheiratheten Frauen schildern/^) unisein Haar ist hinten zusammengebunden/ ganz mchSitte der Mcidchen. Der Sommer ist schon ctmivilter/ sein Blik und seine Stellung ist freierm!offener. Am Herbste bemerkt man das Alter mchmehr/ und sein Kopf ist mit einem Tuche verhüllt,
») Qrsev. lect. IZes'ioä. c. 2. x. L.
2) pliilostr. Herv'ic. c. 2. Z. 4. n. Z.
Z) revivisc. I^c. 7. /i/n»
4) Lilien. I. 10. sc. 6. n.
5) ^i-AvQaut. I. ». v. 7go.