Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
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Denkmale.

Übrigens bin ich der Meinung/ daß man die genui-ne Gewohnheit/ sich einen Schemel unter die,Mzu stellen, von dem Schemel auf denjenigen altenDenkmalen unterscheiden müße / auf welchen Ereig-nisse aus dem heroischen Zeitalter vorgestellt sind;indem hier die Gebräuche mit den Zeiten/ beson-ders mit denen des HoineruS/ der diese Gegen-stände am häufigsten beschrieben hat/ übereinstimmenmüßen. Man stelle mir also nicht die Aufmerksnln-keit entgegen/ welche OvidiuS den Liebhabern em-pfiehlt/ nämlich einen Schemel unter die Füße derVon ihnen geliebten Personen zu sezen:

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Daß man ferner den Schemel nicht für etwas Will-kürliches halten dürfe, kau man deutlich ans einemBasrelief im Kabinet des Herzogs Caraffa Noj»iilNeapel/ das unter Numero lt.5 aufgeführt ist/ er-sehen; den auf demselben stzen Venus und He-lena/ die man beide an den dabei befindlichen grie-chischen Namen erteilt/ zwar nebeneinander: allmVenus hat den Schemel/ Helena hingegen hältdie Füße auf einem vierekigen Stein. ES ist Mrichtig/ daß dasjenige, was ich auf unserm S»r>lophag einen Schemel nenne/ nicht eigentlichein zweifüßiges und unten hohles Bänkchen ijhwie OvidiuS in der angefüh»ten Stelle eS nent;) aber demohngeachtet hielt ich da-für/ daß die Figur/ welche die Füße darauf sezl,eine Göttin sei/ und so entdckte ich endlich Th<>tis darin.

ThetiS bat das Gesicht mit einem Schleierverhüllt/ und sieht auS/ als wen sie sich daswand nach Gewohnheit der Neuvermählten M

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