Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
112
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Denkmale.

und ohne dieselbe würde man nicht geglaubt hübe»,daß es eine alte Erfindung sei.

PeleuS hat sich der Thetis schon bcmGtigt, indem er den rechten Fuß auf ihre Fuße ftjtund im Begriffe ist/ sie zu binden. Ein klein»Amor, der eine» Spieß anrührt- zieht ihn nachihr hin/ während ein anderer/ wahrscheinlich Zln-teroS, oder der ihm entgegen arbeitende/ derThetiS aber günstige Amor seinen linken Schenk!umfaßt und ihn jnrükzuhalten strebt. Die nach obenzu halb natte weibliclw Figur mit einem Ährenkrän-ze/ welche liegend die Thetis betrachtet/ stellt dieErde vor. Man findet sie immer liegend und miteinem Hörne, gleich dem Hörne der Ceres, Munter verschiedenen Namen, l) Es scheint, als wolltsie die Scene dieser Fabel im Gegensaz des MeercS,das auf der andern Seite dieses Marmors durchdie Meergottbeiten abgebildet ist/ dadurch andcuttn.Der Künstler hat angenommen / daß diese Pci<Mahlung in Gegenwart aller der Götter geschliMworden sei/ welche der feierlichen Vollziehung kr-selben, die auf dem folgenden Marmor abgebMist, beiwohnten, unter denen aber HomeruS blsSden Apollo, der mit der Leyer dabei gegenwärtiggewesen, nent. 2)

Die Götter unterscheiden sich durch ihre geiM»-lichen Attribute, und Juno, welche als Vonick-rin der Ehen den grüßten Antheil an dieser SWhat,

iliiiit den vornehmsten Plaz ein. Der JunoM

») Iri-itan. cominent. klstoi-. t. i. x. 126. Liancllin. islos.urüv. p. 844.

2) 1^. N. XXIV. v. 63.

3) Vlrg. IV. v. 59.