Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
111
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2 Th. 2 Abscht,. tii

Einen ähnlichen bcgcht auch Virgilius, indem erim ÄneaS unter den Städten/ welche er auf sei-I »er Neise von Troja nach Italien besucht zu habeni ,r;ählt/ auch Megara/ Gclas, ZlkragaS und CelinuSnennen läßt/ da doch dieselben erst mehrere Jahr-hunderte nach dem trojanischen Krieg erbaut wurden.

CasaubonuS^) und nach ihm Salmasius^)Wen schon bemerkt/ daji bei AthenäuS in ei-ner Stelle des Baton/^) eines griechischen Au-tors/ der über die neuere Tragödie geschriebenhat/ das Wort Uhr/ zuerst vorkomme.

E- wird nämlich in dieser Stelle ein schmuzigerEeizhalS lächerlich gemacht/ welcher/ weil er nie-manden traute/ sogar seine Ölflasche beißch trug und sie jeden Augenblik ansah/ aus Furcht/da» Öl möchte sich vermindern/ so daß man hätteglauben sollen/ er sähe nicht nach dem in der Fla-sche befindlichen Öle/sondern nach einer Uhr. Hier-aus zogen sie nun zwei Bemerkungen: erstlich daßmn in diesen Zeiten die Uhr auch ausser dem Hau-se bei sich zu tragen pflegte; und dan zweitens'/ daßdie Uhren damals einige Ähnlichkeit mit den Ölffa-schen haben mußten. Diese Flasche in der HandieS Geizigen mußte von GlaS sein/ so wie es auchdie Uhr gewesen sein muß/ welche der Dichter mitder Flasche verglich. Man kan daher annehmen^kß auch die Uhr in der Hand des Morpheus«uf unserm Marmor aus zwei Gläsern bestanden ha-de, ohngefähr wie diejenigen/ welche wir mit Sandanzufüllen pffegen. Diese Uhr ist also die ältestem dieser Form/ so weit man Nachricht davon hat,

1) An, I. z, V. 700.

2) XminL^vers. in I. 4. c. 17. x. 164.

3) Liercit. in Zvlin. p. 64L.

4) I..4, t«. 17. n. S5.)