Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
113
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2 Th. 2 Abschn.

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Achten sieht man blos die Büste einer weiblichenWlheit, die aber wcgcn der Entfernung nicht er-!ki>b»r genug ist. Es scheint Hebe/ die Göttin derZugend zu sein. Sie hält etwas in der rechtenWd/ welches ich für die Schale nehme / worin sieim Göttern die Ambrosia reichte. Hhr zur Sei-M ßzt Pallas und vor ihr steht eine Olive/ alsiineS ihrer Wahrzeichen.

Ihr Gefährte ist VuleannS/ den man aufmlmrn Denkmalen neben ihr findet. Dem Eu-npideS znfolge trägt er die Fakeln zur Vermäh-IlingSfeier/2) welches er auch hier thut. Nach deinVulcanuS steht auf der einen Seite BakchuSmit einem Spieße in der linken Hand/ welchesNhrfcheinlich sein Thyrsus ist; die rechte Handludet auf seinem Haupte. Auf der andern SeiteMkt man den Kopf einer weiblichen Gottheit mirciner breiten Binde um die Stirn/ welches keineandcre als Leukothea oder Zno, des BakchuSNugamme sein kan/ wenigstens zeigt dieses dieMcrwähnte Binde an. Wie nun diese ssignrauf mehrern Denkmalen den Bakchns begleitet:^)s« ist sie hier als eine Mcergötlin bei der VeriM-»thung ciner Meeri»?mphc zugegen.

Auf der linken Seite des Marmors neben deinPeleuS erkent man in den drei folgenden Figurenlacht Apollo/ Diana und MercuriuS. Weriie über dem ProtenS sizende weibliche Gottheitsei, bleibt noch unentschieden. Nach dem Diade-m zu urtheilen/ scheint es Proserpina zusein.

Den Hauptfiguren unseres Basreliefs gleichendiejenigen auf einem andern Marmor/ welcher den-

1) Iroaä. v. 3^3.

2) kausaii. I. Z. l<-'- >9^1