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ßeht, als Bakchus sich in sie verliebte; fernerMi Sarkophage im Museo Capitoliuo, woEndiimion auf dem Berge LatmoS schlafend inim Armen des Morpheus liegt/ gerade als Dia--,n> dabin kam und ihn betrachtete. Auf einem Bas-relief in der Villa Seiner Eminenz des HerrnKardinals Alexander Albani sieht man einendcli vorhergehenden Figuren sehr ähnlichen Mor-pheus schlafend auf einen Stab gestüzt, jedoch mitdem Unterschiede / daß die Flügel an den SchulternAdlcröflügel sind.!)
Nachdem ich den Morpheus an diesen Attri-buten erkaiit hatte, so zweifelte ich nicht mehr, daßjenes, was ich vorher für eine Fakel angesehen/ dasHorn sei / aus welchem Morpheus nach der unsvon den Dichtern gegebenen Vorstellung die Träu-me ausschüttet.^) Auf unserm Marmor gießt erNS dem Hörne/ welches er in der rechten Handhat, einen Schlaf erregenden Saft auf die ThetiSNS, um sie in einen recht tiefen Schlaf zu verse-zm, damit sie nicht im Stande sei/ sich den Umar-mungen deS PeleuS zu entreissen. In der linkenHand bat er ein dem vorige» ähnliches/ aber nichtumgestürztes Horn. Von dem ersteren glaubte man,daß es die göttlichen Traume/ von dem zweitenüber/ daß es die irdischen und materiellen Träumeenthaltet) Auf eben die Art sieht man ihn aufeinem Basrelief im Hause Gi ustinian i aus einemHörne den Schlaf bringenden Saft aufEndymionmisgießen.
Mit der linken Hand hält er noch ausserdem aufunserm Marmor eine Wasseruhr, die den Sanduh-
1) lTvcga Lassirillev! lav. gZ>^
2) 8tat> llicli. l, 2. v> >44. I.?. v, igg. 1.6. v. 27.
3) Lcliv!. O/vo'!7. XIX. v. 662.