Denkmale.
nahm sie mancherlei Thiergestalten an nnd ber>M>delte sich znlczt gerade in dem Augenblike/ da Pc-leuS sie umarmen wollte/ in einen Tiger. Als die-ser eS endlich müde wurde/ sich so getäuscht zu se-hen/ sprach er den Proteus um Hülse an. Die-ser stieg aus dem Meere hervor und rieth ihm / derTheti6 nachzustellen und sich ihrer zu bemächtige»,wen sie in ihrer Höhle während der MittagShize ru-he/ sie alsdan zu binden/ und wen sie gleich sich auftausenderlei Weise zu verwandeln suche/ nicht ent-wischen zu lassen. Da Thetis sich nun auf dieseArt von Peleus überwältigt sah/ erkante sie sichfür überwunden und überließ sich seinen Umarmun-gen / welche die Geburt des Achilles/ der nunwirklich größer als sein Vater wurde/ zur Folgehatten.
Hch will mich nicht dabei aufhalten/ zu wieder-holen/ wie verschieden die Schriftsteller diese Fade!erzählen. Ich habe mich blos an diejenigen gehal-ten/ die sich unserm Marmor am meisten nähern,nämlich an Ovidius und an den Scholiasten deZStatiuS/ der nur darin abweicht/ daß er das, msjener dem Proteus zuschreibt/ dem NeptunuS.beilegt.
Der junge Held/ mit Schwert/ Spieß und Schildbewafnet/ ist folglich PeleuS/ der auf die The-tiS loSgeht/ um sie/ die ihm so oft entwischt war,mit neuen Kräften zu besiegen. Zu den Füßen desPeleus steht ein Löwe/ um die oben angeführte»Verwandlungen der Thetis anzudeuten/ indem sichdieselbe dem PindarnS zufolge auch in einen Lö-wen verwandelt hattet) Auf dem Kasten des C»v-selus wand sich eine Schlange aus der Hand derThetis/ während PeleuS sie umarmte.^) Eicht
1) IVl-m. IV. v. »vi.
2) pausen. 1. 5. i L.^j