Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
103
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2 Th. 2 Mschn.

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sich/ der ÖdipuS dieses verwikelten Räthsels zusein. Nachdem er die Hauptfigur auf dem MarmorftrMars erklärt und hernach ausgespürt hat/ daßdessen Gemahlin von den alten Völkern Italiens N e-nne genant worden sei:^) rüstet er sich/ alle übri-gen Figuren dieser Idee anzupassen/ wie ich hernachzeigen werde. Dessen ohngeachtet behaupte ich/ wieich es auch zu beweisen hoffe/ daß der wahre In-halt beider Basreliefs derjenige sei/ den ich gleichanftngS angegeben habe.

Um die Fabel gehörig zu erklären/ will ich vor-Wsschike»/ daß die Pareen beschlossen hatten/ The-ils miiße einen Sohn, größer als der Vater gebä-ke!-) dieser Beschluß blieb aber ein so großes Geheim-niß/ daß Jupiter selbst/ der sterblich in sie verliebtnm/ nichts davon erfuhr; wiewohl Einige wollen,daß T h e m i S es ihm verrathen habe. Pro m etheus«»ein bekam/ man weiß nicht durch welche Mittel/Kenlniß davon. Da er/ nach Anderer Meinung/ eSNr, der dem Jupiter die Sache entdekte: so zer-inich dieser aus Dankbarkeit dessen Ketten und mach-le ihn wieder von dem Felsen los / an welchem ergefesselt war, und wo er ohne Aufhören von einemWer beunruhigt wurde. Als Jupiter nun umdieses Geheimniß wußte und fürchtete/ eS möchteihm eben so geben/ wie eS seinem Vater ehedem ge-Mgen war: so entsagte er der Liebe zur Thetismd bcstimte sie für feinen Enkel PeleuS. Da aberThetis auf die Liebe des Jupiters stolz war/ so«erwarf sie es durchaus/ sich mit jemand ehelich zuMinden^ der von einem sterblichen Vater/ derglei-chen Aaku S/ Vater desPeleuS/ war/ gezeugt wor-den sei. Um also dieser Vermählung zu entgehen/

> >) acf. 2. scen. 6 ^ul. I. iZ. c. 22.

2) Oial. kromolli. ct ^ov. liu