Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
92
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!)2

Denkmale.

die gegenwärtige Gemme in Absicht ans Vollkommen-heit nach meiner Meinung als Norm und Regel desStylS dieser Nation angenommen werden köme.Da der Charakter desselben übrigens eine zu stachAndeutung und Überladung war / zwei Eigenschaf-ten / welche ihren Grund in dem Prahlen mit derWissenschaft hatten so bewirkte dieses, daß ihmWerken die Gratie und die vollkommene Idee daSchönheit fehlte.

ES wird auf diesem geschnittenen Steine Tyde-u s/ Vater des DiomedeS und einer der sieben Hel-den im Feldzuge wider Theben / vorgestellt, undzwar wie er, nachdem er in der Eigenschaft einesAbgesandten von AdrastuS und den übrigen Ver-bündeten an den thebanischen König geschikt wordenwar, wieder nach ArgoS zurükkehrt und in einemHinterhalte der fünfzig Bewafneten, den ihmEteokleS trenloserweis gelegt hatte/ mit einemWurfspieße verwundet ist. TydeuS aber verthei-digte sich ganz allein mit solcher Tapferkeit/ daß erdie fünfzig bis auf einen einzigen/ der die Nachrichtdavon »ach Theben brachte/ erlegte.

Aus der Schilderung deST »deuS/ die StatiiiSin folgenden Versen von ihm macht:

isise vicleii

055/r tsmea, /ace/'e!

n»Iiunc nuimulu i>!>Uiia miuon

Lorjiore, nec U-llltas »us» es«, includore viics, ^)

könte es scheine»/ als habe er denselben geschnitte-nen Stein vor Augen gehabt; so ähnlich ist der Helddes Dichters dem des Künstlers.

t) cMan sehe G. d. K. Z B. 2 K. t? §. N»tc.Z

-) l. 6. sv,