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8 (1825)
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Denkmale.

teil/ welche/ wie Odipus/ dem Tode nahew«,ven;^) oder endlich, weil dieses bei allen Opferngewöhnlich war, bei denen ausgenommen/ die mandem Saturnus brachte. Er scheint übrigens solchestumme Gebete herzumurmeln/ welche an einem an-dern Orte von Sophokles ge-nant werden. 2) Da er ferner den Befehl erhielt,an dem Orte der Libation dreimal neun Oliven-zweige oder drei Bündel/ wovon jedes aus neunZweigen bestände/ zurükzulassen (den das WortXXK-V55 bedeutet bei SophokleS/ dem HesychiuSzufolge/ sowohl Zweig e als Nu theil/ sosieht man diese drei Bündel auch auf unserm Mar-mor/ von denen Ödiv us eines in der rechten Handhält. Die übrigen beiden hat Antigone/ welche,statt dem Vater auch diese hinzureichen, wie cr eSdurch das AuSstreken der ander» Hand zu erwartenscheint/ vielmehr von der heiligen Verrichtung ab-gewendet und mit dem Kopfe anderswohin gerichtetsteht/ gleichsam um zu sehen/ wan der längst ge-wünschte Theseus erscheinen werde.

Übrigens war die neunfache Zahl dieser Zweigebei den heiligen Gebräuchen der Sühnopfcr sestge-sezt; 3) und das gegenwärtige Opfer des ÖdipuSwar gerade ein Sühnopfer wegen der von ihni/ wie-wohl wider Willen / begangenen Blutschande.

Ich muß hiebei noch bemerken/ daß es auch einallgemeiner Gebrauch war/ bei Anbetung der Göt-ter einen Olivenzweig in den Händen zu haben,

1) l-ket. 1.2. c. 6.

2) Hlectl-. sv. 631

Z) OvilZ. luetarn. I. i o. v. 4Z4. propert. I. 2. elcg. 24.

2. dvn5. pro losest. Lxeg. in llesivtl. 16?.

<4) 6e snlr. 122«