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bc» geopfert hattet) wurde ihm von den altenMern des Orts befohlen/ sich zu entfernen. Nach-dem er ihnen aber feinen Namen gesagt und seinVerlangen erösnet hatte/ dem Könige These» 6von Athen einige Geheimnisse von großer Wichtig-keit mitzutheilen: so lehrten sie ihn die Opferge-bräuche, wodurch er sich den Göttinen angenehmn»>chen könte. ES war dieses ein Opfer/ das auseiner bloßen Libation von Wasser und Honig bestandund ohne ffeuer verrichtet wurde/ indem dieses beider Anrufung der Eumeniden verboten war.Da ein solches Opfer sowohl von ÖdipuS selbst,als auch von einem andern verrichtet werden kon-te: so hatte der Verfertiger unseres Marmors dieFreiheit/ eS von einem der alten Hüter verrichtenzu lassen/ welcher daher mit der einen Hand etwasFlüssiges auSgießt/ mit der andern aber eine Schalehält / worin vielleicht der Honig befindlich sein soll;eine Handlung/ die man durch aus-
driikte.
ES war dem OdipnS ferner befohlen/ nichtlaute/ sondern stumme Gebete zu den Göttinen zuschiken. 5) Er hat auf unserm Marmor den Kopfmit dem Mantel verhüllt/ entweder weil er sich schämt/daß er sich hat zu erkennen geben müßen/ so wie sichHerkules beim EuripideS das Gesicht bedekt,aus Gchaam/ seine eigenen Söhne umgebracht zuhabend) oder weil diejenigen dieses zu thun pfleg-
4) 1. 7. v. iZZ.
6) I. c. v. 489^496.
6) IlLrcuI. kur. v. iiZZetiiZL.