Dreizehntes Kapitel.
H d i p u s.
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Auf dem Bruchstüke einer Urne im Hause Ron-dinini/ hier unter Numero 4»^/ ist ÖdipuS,König von Theben/ vorgestellt/ wie er sich entwe-der selbst des Gesichts' beraubt hat/ oder desselbennach der Behauptung des alten GeschichtschrcibcrZHellanikus!) von den Sklaven des Äajns be-raubt worden ist/ als er sich einst in Gesellschaftseiner Söhne Eteokles und PolyniceS vonTheben entfernte/ weil diese ihn zur Abreise zwan-gen; daher er sich auch bei Sophokles beklagt,daß ihn dieselben aus seinem Vaterlande vcrbanthätten. 2)
Man erblikt darauf zwei Jünglinge/ sowohl nachden Gesichtszügen/ als nach der Stellung/ von ver-schiedenem Alter. An der entschlossenen Stellungdes einen erkeiit man leicht den EteokleS/ mildem Spieße in der Hand/ wie er mit unwilligerMine sich nach der verstümmelten Figur hinwendet.Der jüngere Bruder/ PolyniceS, scheint sich gegenden Vater weniger hart zu bezeigen, indem manauf seinem Gesichte das Mitleiden ansgedrükt sieht,
1) Lcliol. I5ui-'ip. v. 6l.
2) Lc,pl»vcl. OTc,Zp. ^cilon. v. 1Z04.