2 Th. 1 Abschtl.
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Dt stnden könne, übrigens wurde die Leyer auchder Göttin der Jugend beigelegt/ und auf einerMnze des HostilianuS sieht man sie vorgestelltmit dem linken Ellenbogen darauf gestüzt. l)
Die hohlstreifige Schale mit zweien Henkeln,welche eine weibliche Figur in der Hand hält/ kaiiman für ein Geschenk erkläre»/ das Phädra dem.hippolytuS bestimt hatte/ indem es' in Griechen-land gebräuchlich war/ daß der Schwiegervater demEidam und die Braut dem Bräutigam dergleichenSchalen zum Gescheute machten. PropertiuSgibt uns eine noch wahrscheinlichere Meinung an dieHand/ indem er sagt:
Nach dieser Stelle würde also jene weibliche Fi-gur diejenige Person sein/ welche in dieser Schaledem HipvolytuS einen LiebeStrank bereiten sollte.
Die Bulle am Hals der Phädra und der an-dern weiblichen Figur/ welche die Schale hält/ warkein griechischer/ sondern hetrurischer und römischerGebrauch/ und der Künstler hat ihn folglich hierganz unrecht an einem Gegenstände aus dem heroi-schen Zeitalter angebracht. Übrigens trugen die rö-mischen ffrauen die Bullen am Halse/4) „nd auf ei-nem bemalten Glase des Museums der vatieanischenBibliothek har der christliche Maler auch der Evaeine solche Bulle zum Schmuk gegeben. 5)
2) ?in6. VII. v. 1 — 5». et
3) 1^. 2. eleß. i. v. 5Z.
4) plularck. I^oni. st. 7. 167. lie'isli. Plutarch redet nur von Vnllen der Knaben. Man ver-gleiche auch den 2 Band 156 — 187 S.^