2 Th. 1 Abschn.
itt» Zeitpunkt vereinigt/ und um auf seiner Vor-Mmg einen Contrast hervorzubringen/ einen zu-sWmengerollten Brief erdichtet/ den die PflegerinMich dem Hippolytus zustellt. In diesemBriefe nun/ kau man annehmen/ erklärte ihmPhädra ihre Liebe. Während er die Hand auS-ftckt, um ihn anzunehmen/ koiiit sein Vater The-se»» mit dem andern vierekicht zusammengelegtenBriefe/ wie die Spartaner sie zusammenzulegen ge-ahnt waren 5) und auf die Art/ welche die Grie-tlM HerodotuS , ^) nau-
teil, Dieses ist eben der Brief/ den er auf demicichmun der Phädra gefunden hatte und bei des-sen Anblike Hippolytus bestürzt wurde.
Auf dem angeführten alten Gemälde aus denWmi des TitnS ist der nämliche Brief angeden-kt/ und zwar gleichfalls in vier-kichter Axrm. Erliegt zu des Hippolytu S Füßen/ woraus Bellorit»ch auf den wahren Inhalt hätte schließen können;w so mehr/ da er des Briefes gar nicht erwähnt/«eil er ihn nicht mit der Fabel vom AdoniS rei-m konte.
Phädra mit einem Diadema/ das sich wie beiierZnno von der Stirn erhebt/ um dadurch anzu-deuten/ daß sie eine Königin sei und als die Tochterks Minos/ Königs von Kreta/ aus königlichem Ge-We herstamme/ sizt in einer Stellung/ als ob sie«nS Verzweiflung dem Leben entsagte. Sie scheintdie Vorstellungen ihrer betrübten Pflegerin nicht an-dren zu wollen/ wodurch der Künstler vielleicht das
2) I-, 7> 2^9, kömt bei Herodot »irgcttd?