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Denkmale.
daß Äthra diese» Geheimniß einem ander»/ als ih-rem Sohne TheseuS/ entdekt habe.
In einem ähnlichen Falle ist das einzige Hülfs-mittel für uns dieses/ daß wir zur poetischen Frei-heit nnsere Zuflucht nehmen/ vermöge deren der Küns,-ler vielleicht nach dem Beispiel des alten MMPolygnotuS sich selbst Figuren nach seiner Lameerdichtet hat/ um das Werk durch eine große C«-position zu bereichern. Daher will DiodornS/ daßman in den mythologischen Dichtungen die Wahr-heit nicht mit zu großer Genauigkeit aussuchen solle.
Übrigens kamen die Dichter und Künstler darinübereil!/ daß sie die ersten Helden nakt vorstellten.Daher läßt ApolloniuS den Hason ohne Kleid»und mit dem Schwerte/ das von den Schultern her-abhängt/ erscheinen. Eben so sind auch die Heide«,die ich noch in diesem Werke/ besonders unter N»-mero i36 ausführe/ vorgestellt.
Der Pater Volpi hat in seinem Bucheeben diesen Marmor/ den man damals in einemWeinberge ohnweit Ostia fand/ aufgeführt/ aber inder Zeichnung die Idee ganz verändert/ indem stattdes von TheseuS in die Höhe gehobenen Mein-em Löwe abgebildet ist. Um nun den Gegenstandseiner Phantasie anzupassen/ so hat er auch die Stel-lung des TheseuS in die des Herkules verwan-delt- wie er den Löwen erwürgt. Die übrigen N-guren hat er hierauf nach seinem Gefallen erklärt,als wen er das Denkmal gar nicht vor sich gehabthätte.
II.
iNumero
ES gibt wenig Gegenstände/ welche reizender und
l) Oivä. Lic. I. 4. init.