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seltener wären als der geschnittene Stein unter Nu-mero 97/ und das farne fische Kabinet/ welchesseit mehrern Jahren nicht mehr im Besiz desselbenist, hat dadurch eine seiner besten Zierden verloren.
Der junge Held/ der mit beiden Knieen auf derErde liegt uud mit einer knotigen Keule unter den-selben den todten Körper eines sehr schönen WeibeS/das er liebevoll ansieht/ mit der linken Hand hält/scheint am besten auf den TheseuS gedeutet werdenzu können. Erstlich/ weil dieser nach der Gewohn-heit der ältesten Völker/ die im Kriege mit Prügelnzu kämpfen pflegte»/mit der Keule des Periphe-teS/ des Keulen trägerS/H den er in EpidauruSüberwunden und getödet hatte/ bewafnet ging.'')Auch bediente er sich der nämlichen Keule im Kriege>«ider die Thebaner^) und in dem Labyrinthe zuKreta/ 6) um auch hierin seinem Verwandten, demS erknle S/ nachzuahmen. ?) Zweitens'/ hatte er einÄeib von ungebundenen und wilden Sitten/ von Ei-nigen Phaja/ von Andern Laja genant/umge-bracht. Der Künstler scheint aber/ statt uns die Grau-samkeit des Mordes vorzustellen/ ihn als die Thatbereuend zeigen zu wolle»/ weßhalb er ihm die Stel-img gegeben hat/ als halte er den Leichnam in sei-nen Armen und beklagte die Schönheit desselben.
j) lGrav L>imberg in Wie» sott Besizcr dieser Gemmegewordc» sciil.)
2) IlvZm. fall. 274. PH». 1.7. c. 87, ^circa
3) Oiod. I.4. c. 8g,)
/,) plmai'cii in ^c.6.)
6) LurixiiZ. Luxxl. v. 714.k) Ovill. Ilcroiil. cpisl. >0. v. 101.
Llem. ^lex. stiom. 1. l. ^,.Z22.ö) ?IularcI>. in lc. 3.)