Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
49
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2 Tl). 1 Abschll.

»er Wache/ mit Lanze und Schild b?wafnct, umge-ben, strekt die Hand aus'/ als wen er die Windel»des Kindes verlangte, die eigentlich den Gegenstanddes Streites ausmachten. Die weibliche Figur/ diedaneben steht, kan die Frau eines der Hirten sein,wie sie dem .Könige das Kind hinreicht- Dieses machtmit seinen Händen eine Bewegung/ als wollte esGnade für seine Mutter erflehen/ gleichsam als wenes das Verdammungsurtheil derselben gehört hätte.

Der dritte Theil des Marmors zur linken Handscheint etwas vorzustellen/ was wir gleichfalls vonSyginuS gehört haben, aber auch noch etwas an-deres, wovon derselbe nichts sagt. Dessen er er-wähnt/ ist die Quelle, in welche Alope verwan-delt wurde; indem man eine weibliche Figur miteinem Gefäße/ aus welchem Wasser rint, erblikt/so wie wir unter dem nämlichen Bilde andere O.uel-»len vorgestellt finden/ von denen man glaubte, daßeine jede derselben wegen des stets fließenden Wassersihre besondere Gottheit oder Nymphe habe. Nunsind diese Gottheiten überall in weiblichen Figurenoder Jungfrauen vorgestellt/ weil bei den Griechender größte Theil der Quellen weiblichen Geschlechtsmr, Und wirklich wird auch die Quelle, von wel-cher liier die Rede ist/ von HesychiuS genantPhilo t e (ipix-T-»?)/d. i. Genuß iu der Liebe.Die bejahrte Frau/ welche unter dem Felsen derQuelle sizt, kan man ihres Alters wegen nicht fürdie Nymphe des Orts halten, und überdies gibt manauch den Nymphen Grotten zu ihrem Aufenthalte;eS ist also vielleicht die Säugamme der Alope.

WaS nun dasjenige anlangt/ wovon HyginnSnichts sagt: so kaii der Jüngling mit dem Spießevt-naKuUmi) in der Hand HippothouS

Wmikelmaii. S.

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