Denkmale.
auf der andern von drei Muse»/ unter denen dieeine Urania ist/ umgeben sieht.
Da es nun bei den alten Künstlern gewöhnlichwar / auf dergleichen Werken die verschiedensten Sa-chen unter einander zu mischen! so wollen wir um,zum Hauptinhalt unseres Marmors znrükkchrcn. Ausdem ersten Theile desselben/ oder zur Rechten/ ißdie Fabel vorgestellt/ die ick oben nach dem Hygi-nuS erzählt habe. Man sieht dem zufolge eine Fmam Fenster eines Thurms liegen Ound einen Finger auf den Mund halten/ um eineStutte still zu machen, welche mit emporgehobenemKopfe wiehert und nach ihr zu gerichtet ist. DichFrau nun/ sage ich/ ist Alope, welche die Stuttefür die Mutter des von ihr gesäugten Kindes andem Athem ihres Körpers, der dem Athem des Kin-des selbst ähnlich ist/ erkeiit. Man weiß/ daßman eine Stutte dabin bringen will/ ein ihr nichtgehöriges Fohlen zu säugen/ man dasselbe mit imHaut ihres verstorbenen Jungen bedekcn muß. DerThurm und das Fenster/ aus welchem Alope her-aussieht/ deutet die ehemalige Gewohnheit an/ dieMädchen in Thürme einzuschließen/ um ihre Keusch-heit zu bewahren/ 2) und die beiden Frauen, welchemit ihr zu reden scheine»/ können ihre Sklavim»sein.
Der Man mit den gebundenen Händen/ welcherdurch zwei Personen von trozigem Ansehen fortgezo-gen wird/ scheint einer von den beiden Hirte» j»sein / welche mit einander in Streit gcriethen, meer izo von zwei Trabanten vor den Thron des Kö-nigs Cereyon geführt wird. Der König/ von ei-
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2) ? Iieol!oret. proclrom. I. 2. x. 65. Iluctii äemvii!MI>
Lv-MA, x./,SZ.