2 Th. 1 Al'schn.
M dem herben Schiksal der Glauce überbringt:indem nämlich einige von ihren bejahrten Frauendasselbe dem Zorn des PanS oder irgend einer andernGottheit zuschrieben; i) den ich kan nicht vorausse-hen / daß der Künstler diesen Gedanken in der bär-tigen Herma/ wie man sonst wohl diese Gottheitvorstellen tönte/ habe ansdrüken wollen.
Die gegenwärtige Anordnung der Denkmale indiesem Werke erlaubt mir nicht/ es noch mit ei-nem andern Kunstwerke/ worauf die Thaten des Ja-son selbst vorgestellt sind/ zu bereichern. Ich habees erst vor kurzem in der Villa Borghese ent-dckt/ wo dieses Basrelief am Hause in so weiterEntfernung angebracht ist/ daß man cS mit bloßenAugen gar nicht erkennen kan. Zason ist daraufabgebildet/ wie er die beiden bezähmten Stiere/ diedurch ihre ehernen Füße und das Fener/ das siedem Rachen sprühte»/ bekant sind/ vor den Kö-nig von Kolchis/ ÄeteS/ bringt/ welcher nebst sei-ner Gemahlin Ar etc auf dem Throne sizt und ei-nen Träbanten neben sich stehen hat. Auf der an-Hern Seite dieses Marmors ist die Vermählung desZason nnd der Medea abgebildet. Das Denkmalselbst könte vielleicht das nämliche sein/ wovon Be-ger ein Brnchstük/ das von einer Zeichnung genom-men nnd von mir bei Numero angeführt ist,lieferte. 2) Dieselbe Geschichte ist auf einem andernBruchstüke vorgestellt/ welches in die Basis einerCtalne in der Galerie des Hauses Colonna ein-geftzt steht.
1) Turlpit?. v. i
2) 8xici!. antih. p. 1 »3.