Denkmale.
melteS Werk/ dessen Ergänzung noch möglich iß,zu liefern/ um so viel mehr/ da das oben erwähn-te Basrelief der Villa Borghese von Sante ^Bartoli mit den daran auf's Gerathewohl ange> ^brachten Ausbesserungen gezeichnet worden ist/ diejemand gemacht hat/ der den darauf vorgestellten Ee-gcnstand gar nicht kante.
Die weibliche Figur/ welche ganz von Sinnenund in einer heftigen Bewegung darauf erscheint,ist Glauce/ wie sie von den heftigsten Schmerzen,die ihr das vergiftete Kleid verursacht/ gepeinigtwird/ und die bejahrte Person/ welche hinter derGlauce in einem langen Talar/ zum Zeichen daköniglichen Würde/ steht/ ist ihr Vater Kreon,Er strekt seine linke Hand nach der Tochter ausund macht mit der rechten eine Bewegung/ um ßchdas Haar auszureissen. Unterdessen steht Mede«im Begriffe/ das abscheuliche Vorhaben gegen ihr ei-genes Blut auszuführen/ indem sie in der Rechte»den entblößten Dolch/ in der Linken aber dieScheide hält/ um ihren beiden Söhnen/ die sichdes tödlichen Streichs nicht versahen/ das !e>ben zu entreißen. >) Nachdem sie diese nnmenWche Rache verübt hatte/ fuhr sie/ wie die Fabel er-zählt/ auf einem von geflügelten Drachen gezogene»Wagen davon.
Ob der Terminus hinter der Figur der Gl«wce symbolisch sei/ und sich auf den Ört/ wo diesetraurige Scene vorfiel/ beziehe/ weiß ich nicht;»sagen. Auch wage ich eS nicht/ dasjenige damfzu deuten/ was EuripideS in seinem TrauerspieleMedea den Boten sagen läßt/ der die Nachricht
t) !.Ma» sehe die zur Vorstellung der Medea und ihm-'
Kinder passenden Worte aus Lu eia» in der G> d>
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