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8 (1825)
Entstehung
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Denkmale.

da er einst ungekant als Hirt in seinen Dienst«stand/ belohnen wollte/ erhielt es endlich von dies«,Göttinen des GeschikeS/ daß er sein Leben rette»köiite/ wen er einen andern an seine Stelle schafte.

Er legte diese Bedingung dem Vater und h»Mutter des AdmetuS vor/ denen ste aber doch z«hart schien; sie weigerten sich daher/ für ihn zu fi«,ben/ und es fand sich niemand/ als seine GemahlinAleestiS/ welche freiwillig den Tod wählte.

Voll von Ergebung in ihr Schiksal und im Be-griffe/ die Seele auszuhauchen/ ist sie auf unscrn,Marmor vorgestellt. Vor ihrem Bette steht einei-seitS auf einem Schemel (--Sex«?) ihre trauernd!Tochter Eumele/^) von Andern auch Pernne-la genant/^) mit gebognem Knie/ andrerseits ob«ihr jüngerer Sohn EumeluS. Die Sterbendereicht ihre Rechte dem Schwiegervater Phereizihre Schwiegermutter Periklymene aber scheintdie bejahrte Frau zu sein/ welche die Sterbendemit der rechten Hand aufrichtet. Die weinende leid-liche Figur mit fliegenden Haaren/ welche sich aufdas Kopfkissen lehnt/ wird wahrscheinlich die Sklavinder AleestiS sei»/ welche EuripideS auch auf derBühne auftreten lDt.

In dem Augenblikc/ wo AleestiS den Geist niif-gegeben hatte/ kam Herkules an. AdmetuZnahm ihn mit seinem Gefolge freundschaftlich ansund verhehlte ihm den Tod feiner Gemahlin/ imnicht gegen die Gastfreundschaft anzustoßen. Her-!kuleS/ der das seinem Wirthe zugestoßene Nngliik!nicht ahnete/ fing an/ sich der Fröhlichkeit zu iibwilassen. Dieses verdroß einen Sklaven des Königs

1) 5»I). Z3.

2) Oliil. I. 2. v. 76L.

Z) 1^. L. II. v. 714.