t Th. 2 Abschtt. LZS
Mi?/ den Hsiris erkenne»/ dem die Ägypter dieErfindung des Pfluges zuschrieben. >)
Über der Figur auf unserm Marmor sieht manzwei große Geierflügel/ die eine Art von Baldachinoder Sonnenschirm bilden/ welcher auch von denGriechen Flügel/ genant wurdet) Die
Mgel/ welche Isis trug/ und mit welchen dieÄgypter die Vorderseite^) und den Architrav derThüren ihrer Tempel verzierten/^) waren geradesowie die Flügel dieses Vogels. In der Mitte der-selben bemerkt man auch eine Kugel.- aus welcherzwei Schlangen hervorgehen: die Kugel stellt dieWelt und die Schlangen den Genius vor. 5)
Die Figuren, welche auf dem Würfel des Stuhlserhoben gearbeitet sind/ gleichen denen/ die auf demThron der berühmten Statue des Memnon in Ägyp-ten auSgehauen sind» Mit Hülfe dieser Figurenunterscheidet man dasjenige deutlich/ was durch dieunsrigen kaum zu errathen ist/ indem sie vielmehrganz leicht eingeschnitten als erhoben gearbeitet sind.Unsere beiden Figuren winde»/ wie jene deS Mein-n o ii/ LotuSstengel um eine kleine Säule/ welche demStuhle als Stüze zu dienen scheint.
Das Sonderbarste an diesem Denkmal aber sinddie Centauren/ unter der inenden Figur erhobengearbeitet. Beide mit vier Pferdefüßen; welcheszum Beweise dienen kaii/ daß die Idee der Cen-
l) likull. I. i. eleg. 7.
3) /klian. Iiist. aniinal. I. 10. c. 22.
4) pococive Ooscr. os. tko Hast, vol. ». tali. 47. 60.
5) Li,8ek. prwp. I5vang. I. l. x-27. Lont. WitsiiI. 2. c. 5. Z. 6. x. 95.
6) Korüen's Ora^vingZ tal). 2.