Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
538
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szs Denkmale.

auf einem Basrelief bei Beger auf der Erde liegt/<)wo Ja soii vorgestellt ist, wie er die Stiere mitehernen Füße»/ die dem Könige von KolchiS gehör-te»/ bändigt und sie vor den Pflug spannen will.Da dieses Instrument nicht von dem Zeichner füreinen Pflug angesehen wurde, so konte es der ange-führte Scribent noch weniger dafür halten/ indemer den Marmor selbst nicht sah: wiewohl auch selbstdieses nichts geholfen hätte/ da das Basrelief amHause der Villa Borghese befestigt und so weitvon den Augen entfernt/ auch am untern Theile vondem Kranze fo verdekt ist/ daß man ganz und garnichts darauf unterscheiden tan. Deßwegen HMich für besser / es ganz mit Stillschweigen zu überge-hen. So ist auch auf einigen Münzen der Pflugbeschaffen/^) mit welchem Herkules das

von Rom abmißt/ mit folgender Umschrift:

Lrncvi.l ooiioiioin.

Wen man die Zepter der obengedachten ägypti-schen Figuren in der Ferne und nur flüchtig be-trachtet, so flndet die Ähnlichkeit mit dem Pflugewirklich statt. Diodor/ der auf seinerReise durch Ägypten vielleicht nicht- wie wir/ denVortheil hatte/ viele damals unter der Erde liegendeKunstwerke mit eignen Augen näher zu untersuche»/noch viel weniger an der Spize der Obelisken dasgetrümte Ende des Zepters und an demselben denSchnabel und das Auge des Vogelkopfes deutlich zuunterscheiden: hat sich vielleicht auf eine andere Ähn-lichkeit gestüzt/ um die Gestalt dieser Zepter anzudeu-ten. Wäre dieses Zepter ein wirklicher Pflug/ sotönte man in den Figuren/ welche ihn in der Hand

1) Lxicil. p. l ig.

2) Venuli numm. Vatic. tob. Z7. Nu«;. ?ls. tak. 2.l». Z. 1Iave»'c.;numm. reg. Olii-ist. luk. 2Z. n. Z.