Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
537
Einzelbild herunterladen
 

1 Th. 2 Abschn. 53?

«klären/ wo er erzählt, daß in der Schlacht beiMarathon ein Held erschienen sei/ der mit demje-nigen Theile des Pfluges/ der deisse/ gefoch-ten, und dadurch eine große Niederlage angerichtethabe/ hierauf aber wieder verschwunden sei: ') wie-wohl das Wort als ein Th e i l des PflngeS/hier für das Ganze genommen scheint. Diesemunbekanten Helden stifteten die Athenienfer zum An-denken eines so ausgezeichneten Sieges einen öffent-lichen Dienst unter dem Namen welchesWort von dem Pfluge/ mit welchem er gefochtenhatte/ hergenommen war; indem man die weiblicheEndung in eine mänliche verwandelte. Wen diesesnicht der Gegenstand der gedachten fünf Urnen ist/so wird man umsonst eine andere Erklärung aufsu-chen. VorauSgesezt nun / daß ich den wahren Sin,wie ich glaube/ getroffen habe: so würden diese Kunst-werke sowohl über den Pausanias alsHesioduSLicht verbreiten und einen neuen Beweis abgebe»/daß die Hetrurier Gegenstände zu ihren Vorstellun-gen nicht blos auS der Fabel und heroischen Geschich-te der Griechen/ sondern auch aus der neuern Ge-schichte dieser Nation genommen haben.

Ein Pflug/ der demjenigen auf den Urnen ähn-lich ist/ besinoet sich auch im Kabinet des CollegiiNomani. Er ist von Erzt und wird von zweieirOchsen gezogen. Ein Landmaki/ von seiner Fra»begleitet/ pflügt mit demselben: und die Figurenund Thiere sind vom nämlichen Metall. Eine Ab-bildung dieses Denkmals findet man im MuseoEtrufco. Ein Pflug von eben derselben Beschaf-fenheit scheint auch jenes Instrument zu sein/ das

>) i. kc. >2 et Zs ^

2)

z) 1°. 2. wb. 200.