Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
536
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F36

Denkmale.

nungen eines Manuferipts in Kupfer gestochen sind)bekant gemacht habe»/ um den Hesiodus zu er- 'läutern/ erhellet/ daß diese Gelehrten sich keine»deutlichen Begrif von dem Pfluge/ besonders vondem gemacht haben. Indessen sind sie

noch zu entschuldigen/ da selbst die Scholiasten sowenig in der Benennung der Theile des Pflugesübereinstimmen. So nent z. B. Apollonius vonNhodus den Theil welcher beim Hesio»

dus heißt/ und behauptet/ daß derjenigeTheil sei/ welcher eigentlichhieß. >) Die wah-re Gestalt dieses Pfluges lernen wir besser als vonallen Ausleger» jenes Dichters aus fünf hetrurischenBegräbnißurnen kennen/ von denen Buonarrotizwei bekant gemacht hat/^) wiewohl er den Inhaltnicht ganz verstanden zu haben scheint. Die drittebesaß der Kupferstecher Sante Bartoli/ der sieauch selbst bekant machte; ^) die vierte ist von Mar-mor und befindet sich im Kabinet des Herrn Tho-maS Jenkins in Rom; die fünfte endlich ist von iAlabaster von Volterra/ wo ste auch auSgegrabcnworden/ und wird in der Villa Seiner Eminenz «des Herrn Cardinals Alexander Albani aufbe-wahrt. Auf allen diesen fünf Urnen steht man ei-nen Helden/ der auf der lezten ganz nakt ist/ aufden übrigen aber eine Binde mitten um den Leidhat; und dieser Held kämpft mit einem andern Krie-ger/ den er mit einem einfachen Pfluge/niederzuwerfen sucht. 4)

Ich schmcichle mir/ den Inhalt aufgefunden zuhaben und dadurch die Stelle des PaufaniaS zu

1) .-Vi-Aonaut. 1.3. v. 282.

2) . tul). Hlomlauc. suppl. t.

5, xl.S?.

Z) Lepolcr. ant. tsv. <)?.

^j) LaszIiHievi n. 40. ^