Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
534
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Denkmale.

Figur des Obelisken glaubt man den ägyptische»König Sesostris vorgestellt zu sehen/ wie er vonden durch ihn unterjochten Völkern den Tribut unddie Geschenke in Empfang nickt.

In der Mitte des Zierates auf der Müze unse>. rer Figur steht etwas/ das einem kleinen rundenSchilde gleicht/ und derjenige zu sein scheint/ denDiodorus Nabel/ neut/ und der ihni

zufolge blos auf der Müze getragen wurde. 2) Die-ses Wort wird indessen auch gebraucht/ um die run-de Gestalt vieler anderer Dinge dadurch anzudeu-ten. 5)

Oben auf dem Zepter/ das unsere Figur in dereinen Hand hat/ sieht man den Kopf eines Vogelsmit einem langen Büschel / der ohngefähr so großwie ein Kranich zu sein scheint und den die Ägyp- !ter izo Abukerdan nennc»/^) welches so viel alsWiedehopf oder -5-°^ der Griechen bedeutet. 5) Der-gleichen Zepter haben mehrere Figuren auf der'l»-iiul-l Isi.ica in den Händen.

Indem Diodor sagt/ dafi die Zepter der ägyp-tischenKönige einem Pfluge glichen/) scheint er wohl jous das geknickte und wie ein Vogelkopf gestalteteEnde derselben zu deuten; und Bianchini bringtzum Beweise dieser Behauptung eine Figur bei/ dieganz oben an der Spize des Obelisken Flaminioauf dem Volksplaze erhoben gearbeitet ist und ein

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L) z. lc. Z.1