Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
533
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1 Th. 2 Abschtl. -33

Schwanz vorn an der Stirn in die Höhe stehe; sodaß er sich auch völlig überredete/ dadurch zugleichdie wahre Etymologie des Wortes xvv-n, ein Helm,gefunden zu haben, indem dieser in den ältesten Zei-len nichts anderes als eine Bedekung gewesen sei/die aus der Haut eines HundekopseS bestanden habe.Auf andern ägyptischen Köpfen sieht man statt derSchlange eine kleine Eidexe. Aus den ange-führten ursprünglichen Helmen kan man sich zuersteine Idee von zwei Hermen in der Villa SeinerEminenz des Herrn Cardinals A lexander Al ba-ll i machen/ deren jugendliche Köpfe mit der Hauteines HundekopfS bedekt sind; die Füße des HundeS«der sind auf der Brust zugeknöpft. Diese H e r m e»stellen wahrscheinlich solche Gottheiten vor/ dieies oder ?en»res hießen; wenigstens waren sie demPlutarch zufolge also gestaltet. Über der-ze unserer ägyptischen Figur erhebt sich ein Zierat/der vielleicht aus Federn gemacht ist und ihrem GotteKneph/ den sie als den Schöpfer der Welt ver-ehrten/ eigentlich zukam. Diesen Gott bildeten siein menschlicher Gestalt mit einem Zepter und einemGürtel ab. Eine eben so geformte Müze mit demnämlichen Zierate siebt man an einer kleinen sizen-den Statue von sehr feinem schwarzen Granit undin sehr alter ägyptischer Manier in dem Museo N o-landi zu Rom. Unserer ganzen Figur ist diejenigevöllig ähnlich/ welche auf dem Obelisken Barberi-ni nach der Spize zu erhoben gearbeitet ist/ nur istdas Zepter wie ein Bischofsstab gekrümt. Ln der

1) Üuslatli, !n Ix.l". IIl> x, ^z>.

2) kegLi-. I'lies. Lruixlel). t. 3. 3oi.

3) ()uN8t. Hom. 5i. p. 493. ^.7. 119. ccZit.

4) Lust.!), Lvang. !. 3. p. 69.