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die Hand reicht/ hat die Blume Persea/ die manihr gewöhnlich gab/ auf dem Kopfe. Über die Schul-tern/ herab hängen ihr drei Reihen Haarflechten/ diein lauter kleine Knoten geschlungen sind/ welcheden Weinbeeren gleichen und daher auchBeeren genant wurden. >) Auch Flechten in fliegen-dem und blos gekräuseltem Haare sind ein Merkmalder Isis; den die Figuren dieser Göttin hatten demPhilostrat zufolge fliegendes Haar; jedoch nichtdie ägyptischen/ sondern blos die von griechischer«ich römischer Arbeit. Der genante Autor drükt sichindessen nicht mit der gewünschten Deutlichkeit aus;allein ich glaube/ daß er hier sowohl von den Flech-ten oder Strehnen fliegender Haare / die fast bei allenZsisfignren über die Schultern herabfallen/ alsauch von den hintern Haaren rede/ die zwar durcheine Nestel zufammcngcstckt sind/ übrigens aber eben-falls frei flattern.
DaS Haar der Isis auf unserm Bruchstükescheint nicht natürlich zu sein; eine Gewohnheit/ dieschon in den ältesten Zeiten bei den Ägyptern magstatt gefunden haben/ wenigstens nach den Haarauf-fizen zu urtheilen/ die man an ihren Statuen undan den Figuren auf der i'ulzula sindet. So
hat ein Kopf von Basalt in der Villa Altieri dasHaar in mehrern Hunderten von Loken gekräuselt/ die»mi auf die Brust herabhängen/ und eine andereStatue/ die Poeocke mitbrachte/ hat vollkommenim nämlichen Kopfpuz.
Unsere Isis hat Flügel/ gleich andern Figurendieser Göttin. ES sind bei ihr die Flügel um denLeib geschlagen / so daß sie von der Schulter herab-
1) Lalmas. in 8l)I!n. t. 2. ^63.
2) Lpist. 26. x. 926.
?) Desci'ipt. ok tlie Hast. t. 1. z>. 212.