Denkmale.
zwei Federn auf dem Kopfe der schönsten und größte»Statue der Isis/ die in Rom ist/ und die man inGesellschaft des HarpokrateS im Palaste B In-derin i sehen kaii. )
II.
lNumer» 75.Z
Das Denkmal unter Numero 76/ das nur einBruchstük und hier nach einer Zeichnung beigebrachtist/ die sich in der Sainlnng des Commendator delPozzo befindet/ scheint ebenfalls ägyptisch zu sei»;aber es ist nur eine Nachahmung ägyptischer Werke/die zu den Zeiten der römischen Kaiser gemacht wor-den / als sich die Verehrung der Gottheiten Ägyptensim ganzen Reiche verbreitet hatte. Ich habe diesesBasreliefs übrigens schon anderwärts erwähnt.')
Das Gewand der weiblichen Figur ohne Kopfist miteiner Art von Franßeu befezt. Nun sieht man aber ,das Gewand der Isis fast immer mit Franßen bescztund Griechen und Römer bildeten sie jederzeit so ab.Hch glaube daher/ daß diese Figur die Mutter des inder Mitte stehenden Kindes / und vielleicht gar eine Kai-serin sei/ die ausdrüklich etwa dieses Gewand verlangthat/ um jener Göttin mehr zu gleichen/ der sie/ alseine Ägypterin gekleidet, ihren Sohn zu empfehlenscheint. ES ist auch aus Münzen bekant/ daß dieKaiferinen gern mit dem Symbole irgend einerGöttin erscheinen mochten; und Kleopatra gingsogar so weit/ daß sie sich den Namen Isis bei-legte. 2)
Die ägyptische Isis/ welcher die andere-Figur
iBeschreib. d. gcsch nitt. Steine, t Kl. 2 Abth.
SV
s) Lauf, ?ilturc ck'IZrcol. t. 4. x. 252. u. 6.