Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
513
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1 Th. 2 Abschn.

Mben zur Welt, den sie im Gebüsch verstekte; wor-«uf sie wieder zum Nauplius zurükkehrte. Dieseszind fanden einige Hirten, gerade als eine Hindinihm die Euter reichte. Sie nahmen e6 auf und tru-gen es zu ihrem Herrn, dem Könige KorythuS,der es nun bei sich erziehen ließ und ihm den Na»mcn TelephuS gab, welches dem Diodor zufolgesoviel beißt als der von einer Hindin Gesäug-te!

Dieses ist die gemeine Erzäklung von der Ge-iiitt des TelephuS. Dem PausaniaS zufolgeaber behaupteten Einige, Auge habe das Kind ge-bore», ohne daß ihr Vater etwas davon erfahren! We, und es alsdan in das oben erwähnte Gehölzaussezen lassen.-) Dieser Meinung scheint der Bild-hauer unseres Marmors gefolgt zu sein, indem er dieAuge nicht vorstellt, wie sie sich in das Gehölz be-geben hatte, sondern auf einem Stuhle sizend mitihren Füßen auf einem Schemel, wie sie das Kindin Windeln gewikelt einer ihrer Ver-

trauten übergibt.

Man merke bei dieser Gelegenheit, daß dasI Wort , ohngeachtet es sowohl Kinderwin-

^ dcki als auch das Linnen bedeutet, womit man die! Wunden verbindet, von AristophaneS bei derPerson des TelephuS, den er auf der Bühneauftreten läßt, als ein Merkmal gebraucht ist, und manes dort in dieser seltenen Bedeutung nehmen nndj auf das Basrelief Numero 1^2 beziehen müße.

1) li.- 4. c-ZZ.Z

2) tl. S- c. 4. DemHekatäus zufolge, wie P au fan raserzählt, soll Alens die ?luge fanit ihrem Kinde in ei-ner Kiste verschlossen haben in's Meer werfen lassen.I

3) Loril. V. Z2.

4? v. 4Z0.