1 Th. 2 Abschti. S05
l»M»/ uird man behauptet/ daß verschiedene Pfer-de, die man dieser stolzen Zierde beraubt hatte/ vorBetrübniß gestorben seien. Allein der Gebrauch,im Pferden die Mähnen zu verschneiden/ beschränk-te sich nicht blos' darauf/ ein Zeichen der Trau-er z» sein; den man sieht auf mehrern GemmenPferde ohne lange Mahne»/ und unter andern auchM sehr schöne Nosse von Erzt in dem herculani-schcn Museo; ein anderes in Basrelief und von na-türlicher Größe auf dem unter Numero 62 beige-brachten Denkmale. Den Mauleseln pflegten dieAlten die Haare zu verschneiden/ H und alle diejeni-gen, die man auf einigen Münzen vor Renwage»gcspimt sieht/ sind derselben beraubt.
Die Pferde des Diomedes hatten so gut ihreAmen wie die Pferde des Sol/ des Mars^) undAchilles.5) Sie hießen PodarguS/ LampuS/-kiuit h u S und DinuS. Der oben genante Abde-liegt auf der Kripe ausgestrekt/ die aus vierMern besteht/ welche zwei und zwei in die Erde ge-sielt sind und auf denen einige andere horizontalliegen/ eben so wie Pollux sie unter dem Namenbeschreibt/)
Diomedes trägt einen Eimer/ der demjenigengleicht/ den man auf der trajanischen Säule
1) Xenvpli. rep. c. 6. Z. 3. aniiu. VI. 16.1
smat.01-. p. 1^42. ll-9. x. 2^. eäit.?Iin. 1.6. c. 42. sect. 66.^ pollux, 1. 1. Leßiu.217.
2) Mian. nnim. I. 2. c. i3.
3) Lalalect. Vii'^il. 5». 96.
/,) Ix. 0. XV. v. 119.
5) Ilzid. 1'. XIX. v. 400.
6) I.. 10. seAiu. 166.
Winckelman. 7. 22