Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
504
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Denkmale.

er diesem grausamen Tode überliefert/^) daher dasSprichwort kam: (S^i-x eine thracische

Kripe. Dieses ist der Inhalt der unter Numero68 beigebrachten Gemme/ die aus dem stoschischenKabinett) genommen ist und dem vom Plnlostra-tus beschriebenen Gemälde ähnlich scheint.4)

Die nämliche Gemme befindet sich auch in derSamlung des Herrn von Gravelle;^) aber entstelltund sowohl in Ansehung der Zeichnung als des Ge-genstandes so verändert/ daß er glaubt/ es seien diePferde Achillis/ die über den Tod ihres Herrn be-trübt wären/ dessen Leichnam hier auf dem Scheiter-haufen hingestrekt liege/ um verbrant zu werden. Uniaber auch die Zeichnung seinen schimärischen Idee»desto angemessener zu machen/ bat er die Füße derPferde in kreuzweis über einander gelegtes Holz ver-wandeln lassen.

Das einzige/ was feine Meinung hätte untcrstii-zen können/ sind die verschnittenen Haare der Pferde;indem die Alten dieses zuweilen bei der Trauer zuthun pflegte«/ wie z.B. AdmetuS/ um seine aus-serordentliche Trauer über den Verlust seiner Gemah-lin AlcestiS zu zeigen/^) und die Thessalier beimTod des PelopidaS.7) So viel ist gewiß/ daßdie Alten den Stuten die Mähnen abschnitten/ wensie selbe verächtlich machen und den Eseln untcriverfen

1) 1 .2. c. 5 6.^

2) t. 2. p. i36. n. 16 ^

3) ^Beschreib, d. ge schnitt. Steine, 2 Kl. 46MH.1729 NUM.1

4) Icon. 1.2. x. 26. Oonf. lleioic. c. 19. Z. 2. x. 7)0-

6) t. 2. xl. 55.

6) Lurix. ^Icest. v. 426.

7) m ?elox. 33^