Denkmale.
707 auf dem andern Stamme zusammenhängt.Der Sin ist daher völlig so, wie ich ihn angege-ben habe/ und ich wüßte nicht/ wie man den Na-men Kleomeda oder einen Ähnlichen herausbrin-gen wollte. Übrigens aber lasse ich mich nicht indie Untersuchung der Abweichung ein/ die man inder angeführten Stelle des Marmors und in denalten Autoren findet/ und welche darin besteht, daßder Sohn derMedabei DiodoruS^) und AndernAntiochus/ auf dem Marmor aber Ktesippusheißt.
ll.
lNumero 66.Z
Einer ganz vorzüglichen Aufmerksamkeit ist dasStük von ausserordentlich kleiner und sauberer mu-sivischer Arbeit würdig, das sich iu der Villa Sei-ner Eminenz deS Herrn CardinalS AlexanderAlbani befindet und hierunterNumero 66 abgebil-det ist. Ich glaube kühn behaupten zu dürfen, daßes das schäzbarste Denkmal unter allen denen iß,die uns die Thaten des Herkules vorstellen. ESward im Jahre 1760 zu Atina, einer kleinen Stadtim Königreiche Neapel, ohnweit von Arpino, derenviele Autoren Erwähnung thun, 2) gefunden. ESstellt den Herkules vor, wie er die Hefione,die Tochter des trojanischen Königs Laomedo»,errettet. Man hatte sie auf einen Felsen ausgesczt,damit sie von einem Seeungeheuer verschlungen wür-be, das NeptunuS dahin geschikt, um das Landmit den Wasserströmen/ die es ausblieS, zu libcr-
1) l.. 4. lo-Z?-)
2) Vii 'A. 1.7. V.