Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
492
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Denkmale.

fen als von Ziegen gebraucht wurde/ wie IIMdieses im Homer sieht.

Die lezte auf unserm Marmor abgebildete Ar-beit ist der Kampf deS Herkules mit dem Centau-ren Oreus. 2)

Der vorbin erwähnte Marmor/ welcher die Rei-nigung des Herkules vorstellt/ gibt mir Veran-lassung/ noch einige Bemerkungen darüber zu ma-chen und die in der Zeichnung deS zulezt davon be-kant gemachten Kupferstichs befindlichen Fehler anzu-zeigen. Herkules hält den rechten Arm über denKopf znrükgebogen, nicht vor Verwunderung/ wie dergelehrte Comentator glaubt; sondern zum Zeichendes AuSruhenS/ wie man es an den Statnen diesesHelden sieht, welche eben dieselbe Stellung habenund von mir bei der Erklärung des Marmors derVermählung des Peleus und der ThetiS unterNumero na angeführt worden sind/ den ein anssolche Art zurükgebogener Arm zeigt die Nuhe de-KörperS a»/ so wie dieses auf eine symbolischeArt durch das Wort in der In-

schrift über dem Herkules/ als er von seinenArbeiten ausruhet, angezeigt ist. Eben diese Stel-lung hatte auch die Statue des vergötterten Her-kules, wovon man noch in dem Hofe des Belvedmden berühmten Torso sieht. Der antike Künstler hatin dem obengenantcn Worte einen Fehler begangen/indem er in der Mitte den Buchstaben ^ ausgelas-sen hat, so daß man statto^lLl>ic>T liest.

Weiterbin ist der Becher, den Herkules in derlinken Hand hält/ auf dem Kupferstiche wie ein dik>

i) Ix. X. X. V. 486. H. XVI. V. Z5z. Q-svs-s-. s. VIII. >..84-

z) pausan. 1. 3. sc. ig.)