1 Th. 2 Abschn.
kr wilden Thiere,^) wie man auf dem Gemäldelim Vase von gebrautem Thone in der vatikani-schen Bibliothek sieht.
Hierauf erscheint Herkules, wie er die Schlan-ge tödct/ welche die Äpfel der H esp e ri den bewach->e>md vom ApolloniuS genant wird Äadon.^)xie Schlange ist hier eben so um den Baum ge-schlungen, wie sie in der Vorstellung eben dieserM zu EliS in dem Schaze der Epidamnier abge-bildet war. Die weibliche Figur ist wahrscheinlichw>e der H esperiden; den auf einem andern Bas-relief schläft gleichfalls eine von diesen NymphenMr dem Baume. 5)
Durch die beiden Ziegen oder Schafe, 6) welchehinter den Hefp eri d en folgen, hat der Künstlermmutblich die andere Meinung in Absicht auf dieseZipfel, die in dem Worte liegt, welches sowohlNieh als Äpfel bedeutet, auSdrüken wollen.?)Diese Idee war, wie Einige wollen, unter denRiechen aus den ganz vorzüglich schönen Heerdenentstanden, die es in Afrika gab und die eine gold-farbene Wolle hatten. Ich habe keinen Unterschiedzwischen Schafen und Ziegen gemacht, theils weilm» auf unserer Schale keinen Unterschied bemerkt,6)Als auch weil das Wort sowohl von Scha-
t) pvllux, 1.6» segln. »3.
2) Delikt. Rti-ur. lad. 47.
3) I. 4. v. 1Z96.
4) ?au83n. I. 6. sc. 19. Lasslrllievl tav. 64.I
5) Oonii in8cr. lali. 7. n. 2.
6) ^Ziegen sind es.)
7) Oloä. 8ic. t. 4. 26 —27.^
L) tZoega bemerkte ihn.^!