1 Th. 2 Abschn.
l M Herkules des Glykon steht. Eben dieses, ßndet auch bei einem Herkules/ der nicht völlige! Lebensgröße hat/ in der Villa Norghese statt.
Gluklicher als vorher hoffe ich bei der Erklärungder nun folgenden halbnakten weiblichen Figur zusein, welche einen auf dem Knie ruhenden Schildjn der linken Hand hat. Meiner Meinung nachßcllt sie die Admata^ Tochter des EurystheuS/M/ welche deinTzetzes zufolge dem Herkulesbefabl/ ihr den Gürtel der Amazone Hippolytazu bringen. Das Attribut/ an dem ich sie er-kenne/ ist der Schild. Dieser kan/ da sie die Toch-ter eines Königs von ArgoS ist/ jenen so berühm-ten Schild des Tempels der argivischen Juno be-deute»/ den man in einem feierlichen Anfzuge dem-jenigen brachte/ welcher in den gymnischen Spielendie dieser Göttin zu Ehren gefeiert wurde»/ den Preisgewonnen hatte. Besser aber schikt sich der Schildder Pallas für sie/ weil die Mädchen zu Argos<nn Feste dieser Göttin denselben nach dem FlusseZmchuS trugen/ um ihn vom Staube zu reinigen. 2)Bei diesem Zug kam nun die Ebre/ den Schild zutrage»/ vor allen andern Mädchen der Admata/«lS der Tochter des Königs zu: daher sie auch hierM Zeichen der Zungfrauschaft das Haar auf demScheitel zufammcngebnndcn hat. Die Admataselbst/ die dem Eusebiuö zufolge eine Priesterinder argivischen Juno war/'i) scheint/ da sie demohn-geachtet hier den Schild der Pallas trägt/ diejeni-ge Zeit anzudeuten/ wo sie noch nicht in dem heili-
1) Oul. I. 2. V. 209.
2) X. V. 41. Lcliv!. <Z). VII. V. »52.
Z) Lalliui. v. 33. (üvlif. v!)Z. !n
I. 5? l.
4) Lurouic. x. Z3. e6!t.