4L6 Denkmale.
neS gegen den TheodamaS / Kön^g der Dryopier, >focht, i) Eben diese Dejanira glaube ich i» einer jkleinen Statue im sa r n e si schen Palaffe zu fin-den/ welche eine todte Frau mit einem Hel-me und einem zerbrochenen Spieße vorstellt. Deßsie hat eine Wunde in der rechten Brust/ aus wel-cher Blut herausfiießt.
Um nun zu beweisen^ dasi der Künstler, der Mi-sere Schale verfertigt hat/ dadurch/ daß er denHerkules von einer seiner Frauen hat begleitenlassen/ nichts Ungewöhnliches' gethan habe/ könteman den eben erwähnten Kasten des Cypselus an-führen/ auf welcher dieser Held vorgestellt ist/ wieer den Begräbnißspielen des PeliaS beiwohnt. Hin-ter seinem Stuhle steht eines von seinen Weibern/und oberhalb ist ihr Name zu lesen. 2)
Nach der weiblichen Figur erscheint Herku-les mit dein wilden Schweine/ das er aus den,crymantbischen Walde geholt hat. Auf einigen Mün-ze»/so wie auf den schon angeführten Kunst-werken im Palaste Albani zu Rom und in derVilla Borghese u»d Ludovisi/ steht man beidieser That des Herkules noch ein Faß/ in wel-chem stch EnryffheuS bei dem Anblike diesesThiers aus Furcht verbarg. Neben dieser Arbeiterblikt man auf der Schale auch den kretensischenStier/ den Herkules nach ArgoS führte. EinSinbild dieser That ist ein Stierkopf/ ans welchemdie Keule der andern Statue des Herkules ruhet,welche in dem Hofe des Palastes Farnese »eben
1) Zvkol. I. I. V. l2I2.
2) I?^U8QU. 1.5. 17.^
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