Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
475
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1 Th. 2 Abschn. 475

ßhcus blos zwei Monate älter. Agostini undEori^) glauben/ eben diesen König auf einigenEemmen gefunden zu haben/ wie er dem Herkulesseine Befehle ertheilt; allein ihr angeblicher Eury-ßheus hat einen Bart/ welcher sich nicht zu demM von den Mvthographen angegebenen Alter schikt.Messen >si auch selbst die Jugend allein nicht hin-reichend; sondern er muß zugleich schön sein? denHerkules soll/ wen man dem DiotimuS beimxithenäus trauen darf/ heftig für ihn entbrantgewesen sein.

Der Künstler/ der auf unserm Marmor diesemKönige ein langes Kleid und keine kriegerischeTracht gegeben hat/ scheint dem Euripides gefolgtjii scili/ nach dem/ was uns dieser in den hier an-geführten Stellen/ und andere Scribenten/ die ebender Meinung waren, davon sagen. Allein diesenwiderspricht unter andern ThucydideS/ welcher«iisdniklich sagt/ daß in den ältesten Zeiten dieSricchen ohne Ausnahme allezeit bewafnet gegangenMen.4) Homer bestätigt dies ebenfalls/ indem Te-leinach bei ihm/ wo er nach Zthaka in die VolkS-msamlnng geht/ sein Schwert umgürtet. 5) DaSAnsehen des ThucydideS und Homers beweisethierin zwar mehr als Euripides: allein da dieKünstler in ihren Werken den König von den übrigenPersonen unterscheiden mußten: so scheinen sie sichdeßwegen lieber nach den Gebräuchen der späternZeiten gerichtet zu haben. Auch ÖdipuS/ der auf

2) HIus. ^lor. t. 1. tsk. 36. n. 11.

Z) 1^. i3. 3. n. 3o.^ll.. 1. c. 6.)

5) Vcsl/s-s-. L. II. v. 3.