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rigkeit besteht blos in den weiblichen Figuren/ dienmbei denselben erblikt.
Die erste hier vorgestellte That ist die Erlegungdes Löwen. ES scheint dieses aber nicht/ wie ichgleich nachher zeigen werde/ der nemüifche Löwe,sondern der vorhin von mir genante Löwe vom BergeCythüron zu sein. Hieraus erscheint Herkules,wie er denThese n S aus der Gefangenschaft befreiet,in welcher ihn AidoncuS/ König von EpiruS,durch einen sehr bösen Hund/ Cerberus genant,bewachen ließ. Diesen Hnnd führte Herkules mitsich und ließ ihn in der Stadt Hermon. Was dieUrsache dieser Gefangenschaft betrist; so seze ich vor-aus'/ daß sie dem Leser bekant sein wird. Der H»t,den Theseus hier auf dem Kopfe hat/ scheint ci»Sinbild der ihm von Herkules wieder verschaffnFreiheit zu sein; den er ist denjenigen ganz ähnlich,welche die freigelassenen Sklaven bei den Römern jntragen pflegten. Ja, selbst die römischen Bürgerahmten hierin den Sklaven nach/ indem sie alle der-gleichen Hüte aufsezten/ als sie das tyrannische J»chdes Nero abgeworfen hatten. 2)
Die sizende Figur mit dem langen Talar und deinZepter in der rechten Hand ist ganz der uns mHesiodus gemachten Beschreibung ähnlich/^) unddaher ohne Zweifel Eury stheus/König von ArgsSundMycenö, von dessen Befehlen Herkules nachder Veranstaltung der Juno abhing. Es ist einejugendliche Figur/ wodurch das Alter angedeutet wird/in welchem EurysthcuS den Thron bestieg und an-sing/ dem Herkules die Arbeiten aufzulegen. Her-kules war damals zwanzig Jahre alt/ und Eury-
1) Luripiä. IZerc. iur. v. 6i5.
2) Xixkil. iri ZX'ei'. p. ig5. -
Z) i i. c. 1^. n. 99.^