Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
473
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1 Th. 2 Abschn.

iurch den Kranz von Papelblättern/ den er aufim Kopfe hat, angezeigt/ indem man weiß/ daß erNl demselben noch eher bekränzt wurde/ als er sichB der Löwenhaut bekleidete; den es ist bckaiit,i«ß man diesen Kranz/ der eine Anspielung auf diettjlen Papelbäume war/ die Herkules aus demMe der Thesprotier nach EliS brachte/ um dieBahn, auf welcher die feierlichen Wettrennen ge-Wcil wurden/ >) zu beschatten/ den Figuren desDge» Herkules auszusezen gepflegt habe. Beweiseiavon sind die Figuren im Museo Capitolino«ndin der Villa Seiner Emi nenz des Herrn Cardi»«lsAlex a nder Zllbani. Aus eben dem Grunde siehtm» auch auf einem Basrelief in der Villa Bor-zhcse den Herkules bei den vier vorhin genante»Weiten/ so wie bei der fünften/ welche die siy in-dischen Vögel vorstellt, ohne Bart. Demohnge-Met aber kan man nicht sagen, daß ausser demNrfertiger unserer Schale alle übrigen Bildhauerzmue Rüksicht auf das Alter genommen hätten, in«lchem Herkules seine Arbeiten verrichtete. Sogib eS zum Beispiel ehedem eine unbärtige Statueiqelbcn mit den Äpfeln in der Hand, welche er ausim Garten der Hefperiden holte und nach vielea«gestandenen Mühseligkeiten aus Afrika herüber-kachte. Ausserdem aber gibt eS viele andere Statuen«lid Figuren/ welche vorgenaute Äpfel in der Handi«ben und dabei mit einem Barte vorgestellt sind.

Um aber wieder auf die Thaten des Herkules!»komme»/ die auf unserer Schale erhoben gear-><ilet sind: so werden dieselben so leicht erkant,sie gar keiner Erklärung bedürfen. Die Schwie»

1) ?ausan. I. 5. »4.^

2) Nus. t. 1. tav. 84.

3) t. 2. x. ^ 61.^

20^