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Denkmale.
lich/ nachher Schilderung des Prodikus, die Tu-gend vor, welche Herkules in seiner Jugend inGesellschaft der Wohllust auf einem Scheidewege an.traf, i) Der Felsen kan den steilen und miihvvllenWeg andeuten, den ihm die Tugend zeigte, m,zum Ruhme zu gelangen. Die Palme, welche inden Ringelspielen das Sinbild des Sieges war, 2)kan auch hier den Lohn anzeigen, den Herkulesvon seinen Thaten erwartete. Man sieht daher achim sarnesischen Palaste auf einem Gemälde d-SHannibal Caracei, welches den Herkules ansdem Scheidewege vorstellt, hinter demselben eine»Palmbaum, als das Sinbild seiner Siege.
Nach der Tugend erscheint auf unserer SchaleHerkules, der sowohl bei dieser, als bei alle«übrigen darauf abgebildeten Thaten einen großen BartHat. Allein hierin hat der Bildhauer gefehlt; deneinige dieser Thaten verrichtete der Held ja noch ineinem sehr jungen Alter, wie z, B. die Erwürgunzdes Löwen auf dem Berge Cythäron, ehe noch Eury-stheuS ihm auf Befehl der Juno irgend eine andereArbeit aufgelegt hatte. Die Künstler zweier andererBasreliefs haben besser als der unsrige Niiksicht a»fdas verschiedene Alter genommen, in welchem Her-kules seine Thaten verrichtete. Das eine davon ißin Rom im Palaste Albani, das andere auf ei»«»Sarkophag in der Villa Lndovisi und bei-de stellen acht dieser herkulischen Thaten vor.Den bei den vier ersten, welche sind die Erlegnnzdes nemäischen Löwen, der Hydra, deS Wildschweinslind die Einfangung des Hirsches der Di an a, er-scheint der Held ohne Bart. Noch besser wird auf demvorerwähnten Sarkophag sein jugendliches Mr
1) meinorali. 1.2. c. i.
2) tvlluX) I. Z. iÜ2. I. L. ^c.