Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
467
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1 Tl). 2 Abschn.

M, von denen die eine im Hofe des Belvedere,die andere in der Villa Medici/ die dritte im Pa-läste Matt ei/ die vierte in der Villa Borghesedie fünfte in der Villa Ludovisi/ und die sechsteja, Garten der Villa Borghese befindlich ist. DieWcre ist unter allen am besten erhalten. Von H e r-kulcsköpfen/ die ebenfalls gequetschte und zersto-ßene Obren haben/ will ich nur folgende nennen:Mich im Museo Capitolino; zweitens im Pa-üisie Barberini; drittens in der Villa SeinerEminenz des Herrn CardinalS Alexander Alba-j, und endlich eine H erkule Sh erma mit zweienGesichtern in der nämlichen Villa. Noch zwei an-dere kolossalische sind in Rom: den einen besizt HerrTliomaS JenkinS; der andere/ der den Herku-les noch jung vorstellt/ befindet sich in dem Zimmerdel Toro im farnesifchen Palaste und noch einerMch ist im Palaste Salviati befindlich. Derschönste Kopf indessen/ an welchem man dieses Merk-mal sieht/ ist eine vortreflich erhaltene Herkules-herma/ die man zu Tivoli in den Ruinen der Villades Kaisers HadrianuS gefunden hat/ und die izsder Herr Grav Joseph Fede in Rom besizt.

Auf das Ansehen dieser Abbildungen des Her-k»les PankratiasteS gründe ich nun meine Ve-imlung/ daß einer andern Statue von vorzüglicherArbeit/ die sich in der Villa Seiner Eminenzies Herrn CardinalS Alexander Albani befindet/>»>d eben solche Ohren hat/ auch das Prädieat einesNegers in dem vorhin erwähnten Pankratio zukom-me. Dieser Statue gleicht in Ansehung der Ohren/der GesichtSzüge und des HaarschmnkS eine andere/iie ehemals im Palaste Verospi stand/ izo aber beidem Bildhauer Bartbolomä Cavaeeppi ergänzti>l sehen ist. >) Eben solche Ohren hatten auch/ wie

l) kaLcolla 61 ilswni'. n.41.