Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
466
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Denkmale.

chen die Ohren immer diese Form haben und z>»«k!deßwegen / weil er die olympischen Spiele dem Pc-lopS/ Sohne des Tantalus/ zu Ehren in Elizanordnete und im Pankratio wie in den Spiele»,welche AkastuS, der Sohn des Peleus, zu Args;feierte, den Preis davon trug.Pollux sMsoll auch als Paukratiast in den ersten pythischESpielen zu Delphi den Preis erhalten habe»/-) u»jauf seine Geschiklichkeit in einer der fünf Arten derSpiele/ die unter dem Namen cjuin^ueruum begrif-fen waren/ nämlich im Springen / muß eines mden bleiernen Gewichten anspielen/ welche/ wie ichschon gesagt habe/ genant und dazu erfiis-

den waren/ im Springen das Gleichgewicht zu HAten. 2) Dieses Gewicht ist auf einem Baumstammerhoben gearbeitet/ welcher einer kleinen Figur t-jPollux im farneflschen Palaste zur Stüze dien!;den daß es Pollux sei/ beweiset der mit eiiMüStern bezeichnete Hut/ wiewohl die Obren von de»Haaren bedekt sind und die Figur selbst beim Ausbes-sern in einen Paris verwandelt worden ist.

Obgleich nun nach dem / was ich hier angeführtha be/ solche gequetschte und zerstoßene Ohren ein ei-gentümliches Merkmal der Pankratiasten und unterandern auch des Herkules und Pollux sind: somuß ich doch weiter bemerken/ daß nicht alle Sta-tuen des Herkules dieses Kenzeichen haben. Vondenen/ welche ihn als Pankratiast und mit jenem Merk-male vorstellen/ befindet sich eine von vergoldetem Wauf dem Capitolio in dem Zimmer der Conservato-ren. Ausserdem gibt es noch sechs andere von Mr-

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